Samstag, 28. März 2015

Wer zuletzt lacht, lacht am besten

Wer zuletzt lacht, lacht am besten


Tiny, die kleine gehbehinderte Junghenne: Hey Leute, da in der Mitte ist noch ´n Plätzchen frei. Lasst ihr mich dann mal bitte durch? Mir ist kalt und möchte auch ein bisschen unter die Wärmelampe.
Mansi, die weisse Katze, murmelt schlaftrunken: Was is´n jetzt los hier? Ich glaub, mich tritt ein Huhn.


Söki, eine gefürchtete  Jägerin: Ja sag mal. Geht´s noch? Erst weckst du uns alle auf und jetzt kackst du hier auch noch hin???
Die immer kränkliche Pequi jammert weinerlich: Wo soll ich mich denn jetzt hinlegen? Da legt sich doch kein Mensch mehr hin. Igitt.
Tiny: Entschuldigt bitte. Das ist mir so rausgerutscht. War keine Absicht, echt nicht.



Söki, die Jägerin: Jetzt hör mal gut zu, du komischer Vogel du. Ich hab schon ganz andere zum Frühstück erlegt. Pass bloss auf, du. Zieh Leine, aber dalli.

Pequi trumpft auf: Genau. Gib´s ihr. So eine Schweinerei. Wo soll ich mich denn jetzt hinlegen?
Tiny: Glups.




Söki: Also so was. Dieser verkappte Vogel hat uns hier gerade noch gefehlt. Bei uns unter unserer Wärmelampe schlafen zu wollen. Bei der piepst´s wohl. Ich mach mich doch hier nicht zum Gespött des ganzen Dorfes. Wie stünde ich denn vor meinen Kumpanen da?
Pequi quengelt: Ja und ich?Und wo schlaf ich jetzt? Und wer soll das jetzt saubermachen?



Traurige und frierende Tiny: 

Ihr werdet schon noch sehen, was euch blüht, wenn ich erst mal gross bin und richtig gehen kann. Dann werdet ihr meinen spitzen Schnabel fürchten lernen. Jawohl! 










Tiny: Ich versuch´s hier mal. Püppi ist so ein lieber Kater, der hat sicher nichts dagegen, wenn ich mich an ihn rankuschle.

Püppi (schlaftrunken): Hmmmm? Was ist denn jetzt los? Was bewegt sich da hinter mir?





Püppi: Nicht zu fassen, was man hier in diesem Haus alles mitmachen muss. Mir klebt ein Huhn am Hintern!!!! Das ist ja wohl der absolute Hammer. Also echt.
Tiny: Hey. Ich glaube, da drüben unter der Wärmelampe  wird endlich was frei.




Tiny: Uff. Geschafft. Hoffentlich kommt jetzt nicht diese böse Katze und verjagt mich wieder.

Pfötchen: (Im Tiefschlaf)









Tiny: Hihi, die merkt nicht mal, dass ich mich so ganz frech an die rangekuschelt habe.

Pfötchen: (Immer noch im Tiefschlaf)







Tiny: Na, wer sagt´s denn? Man muss nur Geduld haben. Jetzt hab ich den besten Platz unter der Wärmelampe. Wer zuletzt lacht, lacht am besten. :-)



Beppo: Die grosse Versuchung

Beppo: Die grosse Versuchung

Toto war ein vewaistes Taubenküken, das gepäppelt werden musste. Damit es auch etwas Sonne abbekam, wurde es unter Aufsicht auf die Terrasse auf das Kissen der tief schlafenden Klein-Beppo gesetzt. (Ja, Beppo stellte sich schlussendlich als Katze heraus). 
Doch Beppo hat einen leichten Schlaf und schreckt sofort hoch.

Beppo:

Huch! Hilfe! Was ist das denn? So was hab ich ja noch nie gesehen.





Beppo:

Hm. Mal sehen. Ob man es wohl anfassen kann, ohne dass es mich beisst? Gefährlich sieht dieses Wesen nicht gerade aus. Ist das vielleicht ein neues Spielzeug?








Beppo:

Es rührt sich nicht. Hat nicht mal Angst vor mir.
Ich stupf es jetzt mal ein bisschen an, mal sehen, was passiert.










Beppo:

Nichts. Dieses Ding da bewegt sich nicht. Scheint ziemlich mutig zu sein.  Weil.... Mäuse und Vögel nehmen vor mir Reissaus. Aber dieser Zwerg hier nicht.

Von daher lass ich es lieber mal langsam angehen. Nicht, dass ich hinterher der Gelackmeierte bin.



Eine strenge und mahnende Stimme ertönt und ruft Beppo zur Ordnung.

Beppo:

Wieso? Wieso darf ich dieses winzige Ding nicht anfassen? Nicht mal damit spielen? Nicht mal reinbeissen?




Beppo:

Pfffff. Wieso liegt die mir dieses Ding dann vor die Nase, wenn ich nichts damit machen darf?











Beppo:

Aber ich bin doch ganz vorsichtig. Ich tu dem Zwerg doch gar nichts. Nur mal ein bisschen anfassen, weiter nichts.








Beppo:

Hmmmm. Fühlt sich weich an. Und gut riechen tut er, dieser Winzling. 
Was sag ich? „Riechen“? Er duftet unwiderstehlich. So irgendwie.







Beppo schnuppert:

Also mein Instinkt sagt mir, dass man das essen könnte.












Beppos Hals wird lang und länger

Beppo: 

Hmmmm. Wie das duftet!!!!






Beppo vergisst alle Ermahnungen. Sie wird von ihren kätzischen Urinstinkten überwältigt.

Beppo:

Nur ein bisschen dran schlecken. Mehr nicht. Ich tu dem Zwerg auch nichts. Aber der riecht so unheimlich lecker. 



                                                  


Beppo:

Hey!!! Wieso nimmst du mir den jetzt weg???? Ich hab ihm doch gar nichts getan. Echt. Ich wollt´ nur gerade ein bisschen näher d´ran schnuppern.


Beppo mault:

 Also echt. Erst legt sie mir den Zwerg vor die Nase und wenn´s interessant wird, nimmt sie ihn mir weg. Einfach so.

Dabei hab ich doch gar nichts gemacht. Nur geschnuppert. Mehr nicht. Aber nicht mal das darf man mehr in diesem Haus.






Sonntag, 22. März 2015

Caspers grosse Liebe



Caspers grosse Liebe

Nach seiner Ankunft im grossen Garten, hat sich Zwerghäschen Casper Hals über Kopf in Betty, eine grosse Masthäsin, die eigentlich als Sonntagsbraten bestimmt war, verliebt. Doch Casper stört der Grössenunterschied recht wenig. Er mag grosse und gewichtige Damen. Da ist so richtig viel zum rankuscheln dran. Vor allem wärmen sie gut in kalten Winternächten im Bau.


Obwohl ihn Tierkollegen dahingehend frotzeln.

Titi grinst:
Optisch seid ihr beiden echt der Hammer.







Allerdings hat das Zusammenleben bei solchen Grössen- und Gewichtsunterschieden manchmal so seine Tücken, die Casper das Leben etwas komplizieren. So wie heute:


Casper: 
Betty, Liebes, lässt du mich mal vorbei, bitte?

Betty brummt: 
Ach, ich lieg g´rad so gemütlich in der Mulde. Muss das denn jetzt sein?






Casper seufzt:
Na gut, dann eben nicht. Bleib ruhig liegen, mein Kleines. Ich komm schon zurecht.

Er versucht sich zwischen Betty und der Wand hindurchzuschieben, um nach vorn zu kommen.




Da es nicht klappt, versucht er sich rücklings durchzuquetschen. Er ächzt und schnauft und schiebt, kommt aber nicht vorwärts. Und Betty liegt in aller Ruhe da und denkt nicht daran, auch nur einen Zentimeter zur Seite zu weichen, um ihren kleinen angebeteten Zwerghasen durchzulassen. 



Casper ächzt: 

Also Liebes, ich will ja nicht meckern, aber vielleicht solltest du doch mal d´ran denken, nicht zu sehr dem Körnerfutter zuzusprechen, meinst du nicht?









Jetzt scheint es zu klappen. Er robbt sich seitlich durch. 

Ja, Casper kommt voran. Langsam, aber doch.









Mansi schaut dem Geschehen von oben zu.

Mansi:

Um Himmels Willen. Die Dicke wird ihn noch zerquetschen!

Doch dann:
Schwer atmend und mit ziemlich ramponiertem Fell hat Casper es endlich geschafft, nach vorn zu kommen.


Casper, mit total zerzaustem Stirnfell, schnauft vorwurfsvoll:
 
Also Liebes, dass du so wenig Rücksicht auf mich nimmst, wirft doch einige Fragen auf










Gandalf, der das ganze vom Katzentisch aus beobachtet hat, kugelt sich vor Lachen und grölt:

Ja Kleiner. Vielleicht solltest du dir ´ne Häsin von deiner Kragenweite suchen.






Casper grunzt verärgert: 

Blödmann! Ihr könnt mich alle mal.