Montag, 9. März 2015

Othilie und der Eindringling, Teil 2



Othilie und der Eindringling 




Während Othilie vor Wut kocht, zittert Sieglinde weiterhin vor sich hin und fragt sich, wie sie wohl hierhergekommen ist und was sie hier soll.

Immerhin traut sie sich schon,  ein bisschen Weizen und Mais zu sich zu nehmen.





Othilie geht zum Angriff über. Und sie hat Verstärkung mitgebracht: Atenea (links) und Anni (rechts)

Othilie: 
Also gut, Mädels. Alle Mann auf mein Kommando. Sobald ich die Tür aufbekomme, stürmt ihr den Käfig und befördert den Eindringling achtkantig hinaus. Ok? 

Athenea und Anni nicken folgsam.







Allerdings sind auch einem Huhn wie Othilie Grenzen gesetzt. Sichere Käfigschlösser zu öffnen sind eine nicht zu bewältigende Aufgabe für sie. 
Daher verlangt sie im Befehlston:
Hör mal, du da drinnen. Könntest du wohl mal die Tür öffnen? Das ist nämlich mein Käfig und ich möchte gerne hinein, mich wärmen und etwas Korn zu mir nehmen.
Doch die arme Sieglinde zittert vor Aufregung und vor Angst weiter vor sich hin und schweigt.

Othilie brummt übel gelaunt: 

Na gut. Dann eben nicht. Ich schlag mich mal ins Gebüsch und schau mir die Lage von der Seite an. Vielleicht gibt es da eine Schwachstelle, durch die ich in mein Zuhause komme. Das gibt´s doch nicht. Ich steh vor der Tür meines eigenen Käfigs und komm nicht rein. Unglaublich.



Othilie: 

Hmmm, ich seh nix. Hier ist  alles zu.  














Othilie grübelt: 

Und wenn ich oben auf den Käfig fliege? Vielleicht komm ich da irgendwie rein.









Othilie: 

Vielleicht von unten? 

Hm, aufräumen könnte die hier auch mal. Sieht ja vielleicht aus hier.







Othilie: 

Hier unten seh ich auch nix, von wo aus ich in meinen Käfig kommen könnte. Mist aber auch. Hilft nichts. Weitermachen. Wäre doch gelacht. 













Othilie: 

Ich versuch´s mal von dieser Seite hier. Vielleicht hab ich ja Glück.















Othilie: 

Nein, hier kommt man auch nicht in den Käfig. Und diese Tussi da drinnen rührt sich nicht. Ist ja wirklich unerhört.











Othilie: 

Vielleicht mit dem Kopf durch die Wand?












Othilie: 

Hmm. Besser nicht. Könnte schiefgehen. Und ich brauch mein pfiffiges Köpfchen noch.









Othilie: 

Diese Käfigräuberin hockt da drinnen und tut, als ob sie kein Wässerchen trüben könnte. 

Und obendrein frisst sie mir auch jetzt noch mein Futter weg. Grrrrr ..... ich platz gleich.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen