Freitag, 6. März 2015

Charly und die Verbannung



                    Charly und die Verbannung

Mitwirkende:
Cristian-David, junger Besitzer von Charly
Dumpfi, schwarzer Kater und bester Freund von Charly
Charly selbst




Cris: Charly, was machst du denn  für ein Gesicht? Was ist los? Ist was passiert?
Dumpfi murmelt im Hintergrund: Na, und  ob hier passiert ist. Hier war vielleicht was los.
Charly druckst herum: Ja also.... ich.... ähm.... nun, da lag auf dem Küchentisch Hackfleisch, naja, und ich..... und da......


Dumpfi: Nun spucks schon aus. Gefressen hast du den grossen Bollen Hackfleisch. Und mir hast du nichts abgegeben. Du Gierschlund du. Runtergeschlungen, so mir nix, dir nix. So was von verfressen. Also echt. Und das nennt sich dann „bester Freund“. Ich fass es nicht.

Charly: Ich bin nur so mal in die Küche gegangen. Und da ist der Hackballen einfach so vom Tisch gefallen. Direkt vor meine Pfoten. Und jetzt hat mich die Chefin zur Strafe auf den Balkon verbannt. Und wehe, ich setze auch je nur wieder eine Pfote in die Wohnung. (schluchz)

Cris: Aber, aber Charly. Tut so etwas ein wohl erzogener Hund wie du?


Cris: Jetzt gehst du einfach mal rein und bittest die Chefin um Verzeihung.

Charly zögernd: Meinst du? Schau mal. Die macht aber immer noch ein ziemlich saures Gesicht. Sicher wirft sie mich gleich wieder achtkantig raus auf den Balkon.

Dumpfi grunzt: Verdient hättest du es, du Geizkragen. Mir nicht mal ein Bröckchen abzugeben. Ich hatte nämlich auch Hunger. Nur zu deiner Information.



Charly fasst sich ein Herz und schleicht reumütig und mit dem treuherzigsten aller Hundeblicke ganz, gaaaanz vorsichtig zum Sofa hin. Dort befindet sich die missgelaunte Chefin, die Rudelführerin, das Alphaweibchen.




Charly (räuspert sich): Hey Chefin. Ich bin´s. Dein Charly. Verzeihst du mir? Ich tu´s auch wirklich nie, nie wieder. Ich werd´ nie wieder ohne zu fragen in die Küche gehen. Ehrenwort. Pfote d´rauf. 









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