Charly und die Verbannung
Mitwirkende:
Cristian-David, junger Besitzer von Charly
Dumpfi, schwarzer Kater und bester Freund von Charly
Charly selbst
Cristian-David, junger Besitzer von Charly
Dumpfi, schwarzer Kater und bester Freund von Charly
Charly selbst
Cris: Charly, was machst du
denn für ein Gesicht? Was ist los? Ist
was passiert?
Dumpfi murmelt im
Hintergrund: Na, und ob hier passiert
ist. Hier war vielleicht was los.
Charly druckst herum: Ja
also.... ich.... ähm.... nun, da lag auf dem Küchentisch Hackfleisch, naja, und
ich..... und da......
Dumpfi: Nun spucks schon aus. Gefressen hast du den
grossen Bollen Hackfleisch. Und mir hast du nichts abgegeben. Du Gierschlund
du. Runtergeschlungen, so mir nix, dir nix. So was von verfressen. Also echt.
Und das nennt sich dann „bester Freund“. Ich fass es nicht.
Charly: Ich bin nur so mal
in die Küche gegangen. Und da ist der Hackballen einfach so vom Tisch gefallen.
Direkt vor meine Pfoten. Und jetzt hat mich die Chefin zur Strafe auf den
Balkon verbannt. Und wehe, ich setze auch je nur wieder eine Pfote in die
Wohnung. (schluchz)
Cris: Aber, aber Charly. Tut so
etwas ein wohl erzogener Hund wie du?
Cris: Jetzt gehst du einfach mal rein und bittest die Chefin um Verzeihung.
Charly zögernd: Meinst du? Schau mal. Die macht aber immer noch ein ziemlich saures Gesicht. Sicher wirft sie mich gleich wieder achtkantig raus auf den Balkon.
Dumpfi grunzt: Verdient hättest du es, du Geizkragen. Mir nicht mal ein Bröckchen abzugeben. Ich hatte nämlich auch Hunger. Nur zu deiner Information.
Charly fasst sich ein Herz
und schleicht reumütig und mit dem treuherzigsten aller Hundeblicke ganz,
gaaaanz vorsichtig zum Sofa hin. Dort befindet sich die missgelaunte Chefin,
die Rudelführerin, das Alphaweibchen.
Charly (räuspert sich): Hey
Chefin. Ich bin´s. Dein Charly. Verzeihst du mir? Ich tu´s auch wirklich nie,
nie wieder. Ich werd´ nie wieder ohne zu fragen in die Küche gehen. Ehrenwort.
Pfote d´rauf.
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