Montag, 9. März 2015

Othilie und der Eindringling, Teil 1


Othilie und der Eindringling



Sieglinde wurde aus schlechter Haltung befreit (aus der auch Othilie und Kunigunde stammen) und sitzt nun, frisch gebadet und ohne Parasiten, in einem Käfig, in dem sie bleiben wird, bis es ihr etwas besser geht. 

Allerdings ........
....... Othilie hat etwas mitbekommen und kommt entrüstet herbeigeeilt


Othilie: 

Was ist denn hier los? Was macht dieses gerupfte Huhn in meinem Käfig?

So eine Unverschämtheit. Das gibt´s ja wohl nicht.











Othilie: 

Kunigundeeeee!!! Kunigundeeeee! Komm mal schnell. Schau dir das an. Da sitzt eine Fremde in unserem Nachtkäfig. Ein Eindringling.









Kundigunde kommt aufgeregt herbeigerannt.


Kunigunde atemlos: 

Was ist denn los, meine Liebe? Was gackerst du denn so laut? Man hört dich ja bis ganz unten im Wald.













Othilie: 

Na, dann schau mal was hier los ist. Wir haben eine Käfigbesetzerin. In unserem Käfig!!!!










Kunigunde völlig verdattert: 

Ja, wie denn? Was denn? Wie ist denn das passiert? Wie kommt die überhaupt da rein???? Und was machen wir denn jetzt bloss?











Othilie: 

Wir müssen uns was ausdenken. Eine Strategie entwerfen, um dieses unverschämte Weibsbild hinauszuwerfen.












Kunigunde: 

Eine Strategie? Und wie macht man so was?













Othlilie: 

Lass mich nur machen. Mir wird schon was einfallen. Wäre doch gelacht.











Die schlafende Ronny wird   von dem unaufhörlichem und aufgeregten Gegacker der beiden Damen aufgeweckt und  schaut nicht gerade freundlich drein. 

Sie ist genervt. Und zwar sehr. Doch davon bekommen die beiden Hennen nichts mit. Noch nicht.







Kunigunde: 

Und wenn nicht? Und wenn die nicht aus unserem Käfig verschwindet? Was dann? Wo schlafen wir denn dann? Bei der Kälte. Mitten im Winter.











Othilie: 

Ruhig Blut, meine Liebe, ruhig Blut. Mir wird schon was einfallen.

Ich werde einen Plan aushecken. Das ist unser Käfig. Und ich will heute Nacht auch unter unserer Wärmelampe schlafen. 








Kunigunde läuft besorgt umher.













Kunigunde sucht Unterstützung: 

Haben Sie das gesehen, Frau Nachbarin? Da hat jemand unseren Hennenkäfig besetzt. Sie könnten uns nicht evtl. etwas behilflich sein?

Ronny brummt missgelaunt: 

Wie lange soll das mit eurem nervenden Gegacker so weitergehen? Das ist ja nicht zum aushalten.







Kunigunde verwirrt: 

Wie bitte? Wie meinen?

Ronny: 

Gackert nur weiter so, ihr beiden Nervensägen. Werdet schon sehen, was  dann passiert.








Kunigunde: 

Glups. Die meint doch wohl nicht etwa .....??????

Ronny: 

Erraten, Schlaumeier. Genau das meine ich. Also entweder Schnabel halten oder.......







Kunigunde mit zitternder Stimme: 

Othilie? Othilie? Wo steckst du? Hilfe bitte. Othilieeeeee!!!! Hilfeeee!!!! Komm schnell!!!!

Ronny erwägt bereits einen Blitzangriff aus dem Hinterhalt.




Kunigunde: 

Sie hört mich nicht. Sicher heckt sie einen Plan aus. Ich bin also ganz allein auf mich gestellt. Um Himmels Willen. Was mach ich jetzt nur? So ganz allein mit diesem Raubtier hier.

Ich glaube, ich mach mich mal ganz klammheimlich aus dem Staub. Und ohne zu gackern.






Unweit vom Geschehen, fixiert Othilie schlecht gelaunt den besetzten Käfig und wartet auf eine Eingebung wie sie die Käfigbesetzerin so schnell wie möglich aus ihrem Eigenheim heraus bekommt bevor die Nacht einbricht















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen